Paula

Arena Filmtheater, München

Durchaus sehenswert, wenn man keinen absoluten Knaller erwartet und keine Paula-Modersohn-Becker-Kenntnisse hat. Wenn man sich dann jedoch über die Dame und ihr Leben informiert, wird es ärgerlich:

  • die Kritik von kino-zeit ist berechtigt: Ein Biopic darf sich Freiheiten nehmen, wenn aber fast alle Änderungen an der Lebens- und Arbeitsgeschichte einer Frau die Rolle der Männer in ihrem Leben aufwerten, dann ist das im besten Fall unbedacht.
  • der Verriss auf artechock ebenso:
    Eine reaktionäre Botschaft, ästhetisch präsentiert im Weichzeichner-Kitsch wie aus der Margarine-WerbungWir haben es mit einer Künstlerin zu tun, die immerhin den Expressionismus mit erfand – ausgerechnet so ein Mensch wird absolut spießbürgerlich und un-expressionistisch erzählt.
  • und das Gehauche und Gehabe von Carla Juri nervt auch a bisserl

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