Kinosterben

Kinos Münchner Freiheit

Eröffnet 1994, geschlossen am 31.08.2019.

Feilitzschstraße 2
Saal 1: 236 Sitz­plätze, Leinwand 4,30m x 10,10m
Saal 2: 170 Sitz­plätze, Leinwand 4,30m x 10,10m
Saal 3: 118 Sitzplätze
Saal 4: 135 Sitzplätze

Modernes Premie­ren­kino mit vier Sälen im Herzen Schwa­bings.
Aufgrund wiederholter negativer Erfahrungen (Personal, Technik und Sauberkeit) mochte ich dieses Kino nicht. Ganz meiden konnte ich den Laden jedoch nicht, da das Filmfest München leider stets dort die sehenswerten Filme aus Argentinien zeigte, die ich trotz des Kinos nicht versäumen mochte. Wegen meiner Abneigung gegen dieses Kino war ich auch noch nie im ABC und im Leopold-Kino, das den selben Betreiber hat. Warum sollte man dort freundlicher und es sauberer sein?
Artechock über dieses Kino: Wer das Kino liebt, muss mit dem ABC beginnen

Wie beim Marmorhaus ein Aus für ein Kino, bei dem ich nicht ansatzweise Bedauern verspüre.

Gabriel Filmtheater

Eröffnet am 21. April 1907, geschlossen am 17. April 2019.

Dachauer Straße 16
Saal 1: 208 Sitzplätze, Leinwand 48 qm
Saal 2: 63 Sitzplätze, Leinwand 21 qm

Das älteste noch aktive Kino Münchens, wenn nicht gar der Welt. Am 21. April 1907 hat der Münchner Kino­pio­nier Carl Gabriel in der Dachauer Straße sein Film­theater eröffnet. Nach einer wech­sel­vollen Geschichte wurde es in den 90er Jahren sehr geschmack­voll renoviert. Der kleine Saal auf dem ehema­ligen Balkon leidet etwas unter den unge­wöhn­li­chen Propor­tionen, aber der große Saal ist zum Filme­gu­cken ideal.

Familienbetrieb, etwas in die Jahre gekommen.
Der große Saal 1 im Erdgeschoß war in der Tat toll. Im Saal 2 im Obergeschoß war die Projektion miserabel.
Keine Onlinetickets, keine Onlinereservierung, keine freie Platzwahl. Und keiner der beiden veralteten Websites war zu entnehmen, ob die Filme im guten oder im schlechten Saal gezeigt wurden.
Artechock über dieses Kino: Eine Rarität von Kino

Nachdem die Juniorchefin in der Presse erklärt hatte, man werde das Kino bis zum Jahresende schließen und das Haus verkaufen, bemühte man sich in Politik und Kultur, das Kino zu retten.
Daraufhin wurde es am 17. April unangekündigt kommentarlos geschlossen. Ziemlich würdeloser Abgang.

Eldorado Lichtspielhaus

Sonnenstraße 7
1 Saal, 185 Sitzplätze, Dolby + THX

Am 30. November 2016 schloss das altehrwürdige Eldorado, um Platz für den gefühlt 597. dm in München zu schaffen.
Zum Abschied gab es nochmal ausgewählte Filme von Woody Allen.
Auch dieses Kino gehört zum City-Kino.
Foto: Eldorado Lichtspielhaus

Atlantis

Schwanthaler Straße 2
Saal 1:265 Sitzplätze, Leinwand 11,8 x 5m, 35/70-mm-Projektion; Dolby SR·D, THX-zertifiziert
Saal 2: 80 Sitzplätze, Leinwand 5,20 x 3,20m, Reihenabstand 75 cm, Dolby SR

Am 25. März 2012 wurden im Atlantis die letzten Filme gezeigt.
Im großen Saal Inglourious Basterds, im kleinen Midnight in Paris.
Am 31. März 2012 dann schließlich ein letztes Konzert.
Diesem wunderbaren Kino, das zum City-Kino gehörte, weine ich noch heute nach.

Filmcasino

Odeonsplatz 8
1 Saal

Der Kinobetrieb endete im Juni 2011 – ich war ganze zwei Mal in diesem Kino.

Tivoli Filmtheater

Neuhauser Straße 3
1 Saal

Mit einem Kurzfilmabend verabschiedte sich dieses Kino am 16.01.2011.
Davor war ich nur einmal in diesem Kino, 1991 in Pappa ante portas.
Geschichte des Kinos auf der Website des Betreibers

Forumkinos

Im Deutschen Museum. Schloss am 15. Juni 2010.
Nur einmal besucht, „Ich habe den englischen König bedient“ mit Julia Jentsch.

Marmorhaus

Unsympathisches Schachtelkino, schloss am 18.05.2006.
Kleine Säle, Minileinwändchen, ruppiges Personal.
Habe dieses Kino nie leiden können.

Inselkinos

28. September 2005: Abruptes Ende für die Inselkinos.
Im Deutschen Museum.
Mein einziger Besuch: die Neuauflage des Exorzisten.

Lupe 2

Geschlossen seit 11. Mai 2005, mir völlig unbekannt.

IMAX 3D im Forum am deutschen Museum

Geschlossen seit 23.02.2005, war ich auch nie drin.

Karlstor Kinos

Geschlossen seit Anfang 2004.
Kino in der Fussgängerzone mit drei oder vier Sälen.

Elisenhofkinos

Geschlossen irgendwann 2001. Hier liefen Filme, die anderswo längst abgesetzt waren oder gar nicht erst gezeigt wurden, etwa „Der Unfisch“ mit Maria Schrader.
Nun die Plattenabteilung des Müller im Elisenhof.

Stachus Kinocenter

Geschlossen irgendwann 2001. Kleines Schmuddelschachtelkino, rechts vom Burger King in der Sonnenstraße.
Damals mochte ich es nicht, heute hätte ich es gerne wieder. Wegen so mancher Trash-Perle, die dort wohl gezeigt wurde.

Türkendolch

Geschlossen seit 03.01.2001. Von vielen beweint, ich selbst war nie drin.

Cinerama

Kino im Kunstpark Ost, schloss irgendwann im Jahr 2000.

Fantasia und Odyssee

Zwei übereinander liegende Kinos in der Schwanthalerstraße, schlossen irgendwann 1999 (laut Kino Wiki 2001).

Aki

Geschlossen seit dem 2. Januar 1996.
482 Plätze und keine andere Nutzung möglich als als Pornokino?
Ein SZ-Bericht über eine verarmte Adlige als Kassiererin machte mich sehr neugierig, ich war aber leider nie drin.
Noch ein SZ-Bericht